LK mit Amoroso

   31. August 2013   Keine Kommentare zu LK mit Amoroso

Seit Friedl wie jedes Jahr für 3 Wochen in Hamburg ist muss Amoroso wieder mit mir Vorlieb nehmen ;-).

Nachdem ich ihn nach längerer Zeit mal wieder putzen durfte, konnte ich erstaunt festellen das sich seine Muskulatur deutlich verbessert hat. Er hat ebenfalls deutlich an Lauffreude gewonnen. Die Ausritte mit Friedl gehen ihm offensichtlich ab. 🙂

Nach ca. 15 min vorbereitender Handarbeit, wie Führen in Stellung,Schlangenlinien, Zirkel, Volten, Hinterhand kreuzen und Schulterherein habe ich die Zügel gegen die Longe getauscht.

Unser letzter Stand war, dass er in guter Stellung und Biegung auf dem Zirkel im Schritt gehen konnte und das er die ersten Runden im langsamen Trab laufen konnte ohne zu Steigen oder mit der Hinterhand stark auszuscheren.

Tja, und genau da konnten wir nahtlos weitermachen. Da er noch starke Vorbehalte gegenüber der Longierpeitsche hat habe ich ihn erstmal nur mit dem Longenende dirigiert. Das funktionierte erstaunlich gut. Vom Tempo her ist er deutlich flotter geworden, insbesondere im Trab. Erstmals hat er auch von sich aus einen Galopp angeboten. Er wurde mir aber zu eilig also hab ich ihn durchpariert.

Er arbeitet sehr gut mit und bemüht sich sehr alles richtig zu machen. Manchmal wird er etwas albern bis übermütig bleibt aber gut händelbar.

Im Trab streckt er sich anfangs immer noch sehr deutlich ab und lässt seine Muskulatur regelrecht ausschlabbern. Besonders auf der linken Hand kann er bereits ein paar Runden am Stück in schöner Dehnungshaltung laufen. Auf der rechten Hand tut er sich da noch etwas schwerer. Bei der Handarbeit lässt er sich aber inzwischen gut an der linken Seite führen und nach rechts stellen.

Die Phase des Zügel-ins-Maul-einsaugen haben wir fast gänzlich überwunden. Ich habe ihn da bewusst nicht gestraft wenn es nicht sein musste, sprich er dabei nach mir geschnappt hat. Ich denke es war hauptsächlich Anspannung und Unsicherheit und weniger Widersetzlichkeit. Unsicherheit zu bestrafen halte ich für kontraproduktiv! So habe ich seine Kapriolen ignoriert und konzentriert weitergearbeitet. Und siehe da er hat mit dem Unsinn aufgehört und sich ebenfalls konzentriert ;-).

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